Mallorca oder NRW: Welche Ferienimmobilie lohnt sich 2025?

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Inhaltsverzeichnis

Ob Sonne, Strand und internationale Strahlkraft oder Nähe, Planungssicherheit und kurze Wege: Viele Käuferinnen und Käufer fragen sich, ob eine Ferienimmobilie auf Mallorca oder in Nordrhein-Westfalen die bessere Wahl ist. Der folgende Überblick beleuchtet Marktmechanik, Kosten, Regulierung, Renditepfade und Praxisfragen – fundiert, neutral und mit klaren Kriterien für Ihre Entscheidung.

Ferienimmobilie auf Mallorca oder in NRW – worauf kommt es an?

Kernausrichtung: Mallorca steht für überregionale Nachfrage, knappe Lizenzen und starkes Lifestyle-Profil. NRW punktet mit Anfahrtskomfort, regulierten Märkten und solider, eher weniger volatiler Auslastung. Entscheidend sind Ihr Nutzungsprofil (Eigennutzung vs. Rendite), Ihre Toleranz für regulatorische Komplexität und Ihr gewünschter Exit-Horizont.

Marktumfeld und Nachfrage im Vergleich

Nachfragequellen und Standortcharakter

  • Mallorca: Internationaler Käufer- und Gästemarkt, starke Sommernachfrage, Premium-Segmente (Südwest, Palma, Nordküste) preisstabil. Angebot begrenzt, Bauland knapp.
  • NRW: Breiter Inlandstourismus (Sauerland, Eifel nahe NRW), Messe- und Geschäftsreisen (Köln, Düsseldorf), Wochenend- und Event-Nachfrage. Angebot divers, Preisspannen moderat.

Implikation: Mallorca kann bei lizenzierten Objekten höhere Tagesraten erzielen, ist aber stärker von Saisonalität und Regulierung beeinflusst. NRW liefert planbare, teils weniger schwankende Belegungen – besonders bei nahen Erholungsregionen.

Erwerbskosten, Steuern und laufende Abgaben

Eintrittskosten

  • Mallorca (Bestand): ITP (Grunderwerbsteuer) progressiv, häufig ca. 8–11% des Kaufpreises, Notar/Grundbuch ~1–2%. Neubau: 10% IVA + ~1–1,5% AJD. Maklercourtage üblicherweise Verkäuferseite.
  • NRW: Grunderwerbsteuer 6,5%, Notar/Grundbuch ~1,5–2%. Käufer-Maklercourtage bei Wohnimmobilien meist hälftig geteilt (regional ~3,57% je Seite möglich).

Laufende Abgaben

  • Mallorca: IBI (Grundsteuer), Gemeinschaftskosten, Müllabgabe; ggf. Nichtresidentensteuer, Vermögenssteuer/Solidaritätszuschlag je nach Vermögen; Plusvalía municipal beim Verkauf.
  • NRW: Grundsteuer (neues Modell ab 2025), ggf. Zweitwohnsitzsteuer (kommunal), Kurtaxe in Ferienorten; Einkommensteuer auf Mieteinkünfte, AfA möglich.

Hinweis: Steuerlast ist individuell. Eine steuerliche Beratung ist in beiden Jurisdiktionen obligatorisch.

Vermietung und Regulierung: Ferienvermietung rechtssicher planen

  • Mallorca: Für touristische Kurzzeitvermietung ist eine ETV-Lizenz notwendig. Neuvergaben sind stark limitiert; in vielen Zonen sind Wohnungen ausgeschlossen, Einfamilienhäuser in ausgewiesenen Gebieten teils möglich. Unerlaubte Vermietung wird hoch sanktioniert.
  • NRW: Kommunale Zweckentfremdungssatzungen (z. B. Köln, Düsseldorf) verlangen Registrierungen, Höchsttage oder Genehmigungen. In ländlichen Ferienregionen oft pragmatischer, dennoch anzeigepflichtig.

Praxis: Rechtssichere Vermietungsmodelle (z. B. mittelfristige Vermietung, Zweitwohnsitz ohne Touristenbetrieb) müssen standortgenau geprüft werden.

Rendite, Auslastung und saisonale Muster

Orientierende Bandbreiten

  • Mallorca: Bruttorenditen in lizenzierten Toplagen oft 5–8% möglich; hohe ADR, starke Sommerspitzen, lange Nebensaison. Nettoeinnahmen hängen stark an Lizenz- und Servicekosten.
  • NRW: In Naherholungsregionen (z. B. Sauerland) je nach Objektqualität ~4–6% brutto erreichbar; Städte mit Messe- und Eventkalender bringen verlässlichere Grundauslastung, aber teils moderatere Raten.

Wesentlich: Renditequalität wird durch Auslastungsprofil, Betriebskosten, Instandhaltungsquote und rechtssichere Vermietbarkeit bestimmt – nicht nur durch Spitzenpreise im Sommer.

Finanzierung, Verwaltung und Exit-Strategie

  • Finanzierung: Deutsche Banken finanzieren NRW-Objekte mit höheren Beleihungsausläufen. Für Spanien bieten spanische Institute Nichtresidenten oft ~60–70% LTV; zusätzliche Nebenkosten und bankseitige Gebühren einplanen.
  • Verwaltung: Mallorca erfordert zuverlässige, mehrsprachige Property-Manager; Kosten liegen über deutschem Niveau. In NRW ist die Dienstleisterdichte hoch, Anfahrtswege kurz.
  • Exit: Mallorca-Premiumlagen besitzen internationale Käuferbasis (Liquidität in Spitzenlagen gut, Transaktionen dennoch komplex). In NRW stützt die breite Inlandsnachfrage die Verkäuflichkeit – besonders bei guter Mikrolage und gepflegtem Zustand.
  • Risiken: Klima- und Elementarrisiken differieren (Küstenlagen vs. Hochwassergebiete); Versicherbarkeit und bauliche Resilienz sind Investitionskriterien.

Wann passt Mallorca, wann NRW? Entscheidungsleitfaden

Entscheidung nach Profil

  • Wählen Sie Mallorca, wenn Lifestyle-Nutzung, internationale Gästekreise, hohe Spitzenraten und langfristige Wertstabilität in Toplagen im Fokus stehen – und Sie bereit sind, Lizenz- und Regulierungsanforderungen konsequent zu managen.
  • Wählen Sie NRW, wenn Sie kurze Anreise, planbare Regelwerke, solide Auslastung und eine Finanzierung mit höheren LTVs bevorzugen – etwa in Sauerland/Eifel oder städtischen Märkten mit Messe- und Eventnachfrage.

Empfehlung: Definieren Sie zuerst Nutzungsziel, Haltehorizont und Compliance-Budget; prüfen Sie danach Objektverfügbarkeit und echte Vermietbarkeit am konkreten Standort.

Schlussgedanken und nächste Schritte

Beide Standorte bieten überzeugende, aber unterschiedliche Chancen: Mallorca mit internationaler Anziehung und Lizenzknappheit, NRW mit Nähe, Struktur und verlässlicher Nachfrage. Wenn Sie Ihre Ziele präzise definieren und Regulierung, Kosten sowie Vermietbarkeit früh validieren, treffen Sie eine robuste Entscheidung. Für eine objektive Einordnung und Markt-Access unterstützt Sie die Place2Be Immobilien GmbH neutral und kompetent – lokal in Essen und international vernetzt.

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